Umsetzung

Wie in der Einleitungsseite zum SmartHome erwähnt habe ich mich für eine Umsetzung mit OpenHAB 2 entschieden.

Welcher Server?

Zuerst wollte ich einen Test-Server auf Basis eines alten, eigentlich ausgemusterten Windows10-PCs einrichten. Diese Idee habe ich nun aufgegeben, da ich den OPenHAB-Serverdienst dort nicht zum Laufen bekommen habe. Der Start brach mit einem Fehler ab. Leider wurde der Fehler nicht protokolliert. Ich vermute jedoch, dass dies an einer falschen JAVA-Einrichtung liegt. Daher bin ich auf einen RaspberryPi 4 (4GB) umgeschwenkt. Hierfür gibt es auf der OpenHAB-Site ein entsprechendes Image zum Download, dass nach der Ersteinrichtung auf dem RaspberryPi direkt läuft. Der Raspberry wurde noch in ein praktisches Gehäuse gepackt, mit ausreichend dimensioniertem Netzteil und Speicherkarte versehen und binnen gut zwei Stunde war das System einsatzbereit.

Leider habe ich mir die Installation durch zu enthusiastisches Experimentieren direkt zweimal zerschossen, so dass ich das Flashen der Speicherkarte gleich noch mal üben durfte.

Zurzeit informiere ich mich, angeregt durch das Mitlesen in Foren und Sozialmedia-Gruppen und dem Surfen auf den entsprechenden Sozial-Media-Seiten über geeignete Hardware und stelle entsprechend meiner Anforderungen Einkaufslisten zusammen.

Das ganze Projekt wird nicht ganz billig, darum werde ich es auch nicht im Hau-Ruck-Verfahren im ganzen Haus umsetzen.

Zeitplan

Einen Zeitplan im klassischen Sinne gibt es nicht. Darum kann ich nicht sagen „am 31.12.2021 steht das System einsatzbereit und fertig“. Vielmehr wird es ein wachsender Prozess sein, der von Austesten, experimentieren und Fehl- und Rückschlägen geprägt sein wird. Auch das ist dem Kostenfaktor geschuldet.

Die Rolladensteuerung zum Beispiel wird pro Zimmer eingerichtet, wenn das jeweilige Zimmer renoviert wird. Wir haben aktuell leider keine elektrisch betriebenen Rolladen, so dass die Antriebe und herkömmlichen Steuerungen nachgerüstet werden müssen. Das ist am Einfachsten, wenn die Kabelschlitze unter Tapete oder Farbe verborgen werden können.

Also werde ich mit den zurzeit vorhandenen Geräten den Server testen. Wichtig ist die Stabilität des Systems.

Als erstes wird der Server final eingerichtet und sich mit dem System beschäftigt. Dann beginnt das Spielen mit den vorhandenen Fritz-Aktoren, dem Wechselrichter/Smartmeter der PV-Anlage und dem zukünftigen Stromanbieter.

Danach möchte ich mir neue Steckdosenaktoren besorgen und diese ins System einbinden. Um Rückmeldung zu erhalten, wenn der Stromverbrauch unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt. Dies leisten die Fritz-Aktoren ohne weiteren Server aktuell (09.2020) nicht.

Für jeden Teilabschnitt wird es eine neue Projektseite geben. Also schaut immer mal wieder auf meiner Seite vorbei und haltet euch auf dem Laufenden.

Möchtest du eine Mail haben, sobald sich was im System tut? Dann schreibe an smarthome(at)moenning.de eine kurze Mail. Ich sende dir dann einen kleinen Ping, wenn sich hier im Bericht was getan hat.